Wir befinden uns am Anfang eines neuen Jahrtausends und müssen Abschied nehmen. Die fetten Jahre sind vorbei, der Sozialkönig ist tot und da, wo mal Wachstum war, schrumpft alles.
Der Musiker PeterLicht, der nach seinen zwei CDs – 14 Lieder und Stratosphärenlieder – gerade an seinem dritten Album arbeitet, ist ein feiner und widerständiger Beobachter unserer Verhältnisse. In verspielten und bissigen Popsongs hebt er die real existierende Wirklichkeit aus Langeweile und Lethargie aus den Angeln und setzt dem allgemeinen Jammern einen emphatisch- ironischen Aufbruch entgegen, der sich nicht mal ordentlich gewaschen hat. Für die Münchner Kammerspiele textet und komponiert PeterLicht eine Vorlage für ein theatralisches Konzert, das die Regisseurin Christian Pohle, selbst Musikerin, gemeinsam mit Schauspielern zu einem Abend über die großen und kleinen Aufbrüche, über Widerstand und Aufruhr in unseren Tagen machen wird.

UA: 09.02.2006, Münchener Kammerspiele, Regie: Stephanie Pohle

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